Enterprise Content Management-Systeme (ECMS)
Aus IT-Services Dipl.-Ing. Andreas Gross
Für Enterprise Content Management-Systeme (ECMS) werden die unterschiedlichsten ECM-Komponenten und -Techniken kombiniert, die zum Teil auch als eigenständige Lösungen sinnvoll nutzbar sind ohne den Anspruch an ein unternehmensweites System.
Die ECM-Komponenten und -Techniken lassen sich nach der Definition des Dachverbandes AIIM Association for Information and Image Management International (http://www.aiim.org AIIM) in fünf Hauptkomponenten einordnen.:
ECM-Komponenten. Quelle: AIIM / PROJECT CONSULT 2003
- Dokumenten Erfassung (Capture)
- Dokumenten Verwaltung (Manage)
- Dokumenten Speicherung (Store)
- Dokumenten Bewahrung (Preserve)
- Dokumenten Ausgabe (Deliver)
Die "Manage"-Komponente umfasst die fünf Unterkomponenten:
- Document Management (DM, DMS, Dokumentenmanagement)
- Collaboration (die Zusammenarbeit unterstützende Systeme, Groupware)
- Web Content Management (WCM, WCMS, einschließlich Webportal)
- Records Management (RM, Elektronische Archivierungs- und Ablageverwaltungssysteme mit Nutzung von Langzeitspeichermedien)
- Workflow / Business-Process-Management (BPM, Vorgangsbearbeitung)
Quellen und Literatur
- Enterprise-Content-Management - unternehmensweite Informationsplattform der Zukunft. IT-Research Strategic Bulletin, Sauerlach 2003, ISBN 3-936052-24-7.
- Ulrich Kampffmeyer: Enterprise Content Management - Zwischen Vision und Realität. Hamburg 2003. Whitepaper mit den zugehörigen Abbildungen zum Beitrag.
- Ulrich Kampffmeyer: ECM Enterprise Content Management. Hamburg 2006, ISBN 3-936534-09-8.
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